Du unterrichtest seit Jahren. Du gibst alles. Und trotzdem bleiben die Fortschritte deiner Schüler zufällig.
Du kannst spielen. Aber wenn du erklären sollst, WIE du es gelernt hast, fehlen dir die Worte.
Und manchmal ahnst du:
Da wäre mehr möglich.
Bei ihnen und bei dir.
Du ahnst richtig. Und es liegt nicht an fehlender Begabung — weder bei ihnen noch bei dir.
Das SCHNEEMANN®-Klavierlernsystem
Eine Weiterbildung für Klavierlehrerinnen und Klavierlehrer, die verstehen wollen, wie Lernen am Klavier tatsächlich funktioniert
Keine Methode neben anderen, sondern die Wurzeln darunter — weil es nicht am Material ansetzt, sondern daran zu verstehen, wie Lernen überhaupt funktioniert.
Kennst du das?
Deine Schüler verlieren die Motivation, weil anspruchsvolle Klaviermusik für sie unerreichbar wirkt.
Notenlesen, Technik und Musiktheorie werden zur Frustquelle. Und Stücke, die deine Schüler lieben — auch anspruchsvolle aus den Charts — trainieren sie sich an wie ein Kunststück, ohne zu verstehen, was sie da tun. Der nächste Song fällt ihnen deshalb kein bisschen leichter. Oberflächliches Antrainieren statt tiefem Verstehen — und nur aus dem Verstehen wächst etwas, das trägt.
Und du selbst spürst, wie die Freude schwindet — weil kaum geübt wird, weil Gelerntes schnell wieder verschwindet, und weil du ahnst, dass mehr möglich wäre. Bei ihnen und bei dir.
Warum es dieses System gibt
Mailyn Rebecca Henseler
— Pianistin, Klavierpädagogin und Ausbilderin
Geige und Gesang gingen mir leicht von der Hand. Musik floss einfach durch mich hindurch.
Am Klavier meines Großvaters war es umgekehrt. Es stand in meinem Zimmer und guckte mich an. Ich setzte mich hin, probierte herum, stand wieder auf. Nichts von der Leichtigkeit, die ich kannte. Stattdessen etwas, das sich anfühlte wie Rechnen mit zehn Fingern.
Mit zehn bekam ich Unterricht bei Franz, einem Bekannten meiner Eltern. Beleibt, geduldig, und schon ziemlich über dem Rentenalter. Einmal in der Woche kam er vorbei und hörte sich an, was ich mir allein zusammengebastelt hatte, am Klavier. Danach schrieb er mit einem edlen Mont-Blanc-Füllhalter in mein Hausaufgabenheft, welches Stück ich wieder üben sollte. Das Heft habe ich, glaube ich, immer noch.
Nicht nur einmal stand darin: Ligatur — Legato — merken.
Dieser Begriff war ihm so wichtig, dass ich ihn heute noch sehe, wie er sich zu mir rüberbeugt, mich anschaut und mir dann die beiden Wörter eindringlich ins Hausaufgabenheft schreibt. Wieder. Und du kannst es dir denken: Behalten habe ich diese abstrakten Begriffe, zu denen ich anfangs kaum einen Bezug hatte, erst in dem Moment, als ich überrascht sah, wie emotional er beim Erklären wurde. „Ui“, dachte ich, „jetzt wird’s ernst.“
An das Wort Haltebogen erinnere ich mich dagegen nicht. Ich frage mich bis heute, warum er mich nicht einfach Haltebogen sagen ließ.
Und an einen Satz erinnere ich mich genauso deutlich:
„Und nochmal.“ Kurz: Du musst mehr üben.
Doch ich übte ja! Nur kam ich gefühlt einfach nicht vom Fleck. Ich fühlte mich überfordert und gab mir selbst die Schuld daran. Dabei war ich rückblickend relativ weit gekommen — so ganz ohne Hilfe.
Franz tat sein Bestes. Er war freundlich, wollte mir helfen und nahm sich alle Zeit der Welt. Nur: Er wusste nicht, was mir fehlte — und ich konnte es ihm nicht sagen.
Dieser Satz – du musst mehr üben – ist der Grund, warum es das SCHNEEMANN®- Klavierlernsystem gibt. Denn er ist fast immer falsch. Denn mehr üben mit dem falschen inneren Bild trainiert den Fehler ein — mehr vom selben macht ihn dann nicht besser. Sondern nur sicherer — im Falschen.
Was fehlt, ist selten Fleiß. Es ist eine greif- und fühlbare Ordnung, an der sich Lernen festmachen kann. Denn erst wenn diese Ordnung wirklich Wurzeln geschlagen hat, kann sich das einstellen, was ein Spiel um Welten musikalischer und reifer macht: Verständnis, Sicherheit und Klarheit – und mit diesen kommen Ruhe, Entspannung und immer mehr Vertrauen ins eigene Können. Die Basis, um erfüllt und frei musizieren zu können.
Mit vierzehn bekam ich zum ersten Mal Unterricht bei einer Lehrerin, die mich wirklich weiterbrachte — relativ spät. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen; ihr verdanke ich viel. Zwei Jahre später arbeiteten wir am Grieg-Klavierkonzert und an Chopin-Etüden. Nicht, weil ich plötzlich begabter gewesen wäre — sondern weil endlich jemand die Ordnung sichtbar machte, die vorher fehlte. Ich lernte, die vielen Informationen, die beim Klavierspielen auf mich einwirkten, komplett neu zu denken und zu verarbeiten.
Mit sechzehn begann ich mein Klavierstudium an einem privaten Institut in Süddeutschland, an dem auch meine Lehrerin studiert hatte, und unterrichte seitdem. 2006 gründete ich die Musikakademie Uri in der Schweiz – weil die Mutter einer Schülerin zu mir sagte: „Tu das“. Seit 2008 bilde ich Klavierlehrpersonen weiter – weil nach der ersten “Einstein”-Sendung im Schweizer Fernsehen mehr als 20 Klavierlehrer von mir lernen wollten.
Rückblickend war dieser Weg die Voraussetzung: In den gewohnten Bahnen hätte ich vermutlich nie anders denken gelernt. Und auch mein eigener Schmerz und mein Gefühl des Versagens waren im Nachhinein betrachtet mein grösstes Geschenk – denn genau deshalb kann ich heute anderen einen Weg hindurch zeigen. Weil ich ihn selbst gegangen bin.
Mein Wunsch war von Anfang an, es meinen Schülern leichter zu machen, als ich es hatte. Ihnen bei allem, was sie tun, das Gefühl zu geben: Das ist machbar, du kannst das. Nur musste ich feststellen, dass sich dieses Gefühl nicht von allein einstellt und auch nicht, weil ich auf einmal mit mehr Fantasie unterrichtet hätte. Nein. Ohne die Strategie und das System hinter allem, bleibt Komplexes einfach kompliziert.
Der Weg besteht darin, die Hürden zu kennen und zu wissen, wie man sie umgeht – und das möglichst von Anfang an.
Worum es tatsächlich geht
Worum es tatsächlich geht
Klavierspielen ist Organisation von Informationen auf höchstem Niveau. Beide Hände tun Unterschiedliches, zehn Finger koordinieren sich über 88 Tasten, während das Gehirn gleichzeitig Noten entschlüsselt, Bewegungen plant und Klang verarbeitet.
Kein Mensch bewältigt das, indem er alles einzeln denkt. Es geht nur, wenn das meiste in größeren Einheiten organisiert ist, im Körper liegt und bewusst darauf zugegriffen werden kann.
Das ist keine Frage der Methode im engeren Sinn, sondern des Verständnisses darüber, wie nachhaltiges und effizientes Lernen verursacht wird: Vom Ganzen ins Detail statt umgekehrt. Vernetzt statt aufgereiht. Verkörpert statt verkopft.
Deshalb ist es auch keine Methode und kein Schema F, sondern ein System, durch das tiefes Lernen freudvoll möglich wird.
→ Was gehirngerechtes Klavierlernen bedeutet — die ausführliche Erklärung
Was sich in deinem Unterricht ändert
Du weißt, warum etwas nicht funktioniert und weisst, wie du es unmittelbarer vermitteln kannst.
Nicht vermuten, sondern erkennen — und deshalb gezielt helfen können statt zu raten. Das ist der Unterschied zwischen Hoffen, dass dein Schüler es von selbst versteht — und bewusstem, gezieltem Führen.
Deine Schüler kommen schneller voran und lernen dabei tiefer — Lernen wird so nicht nur zu einem spannenden und motivierenden Erlebnis, sondern es trägt auch dann, wenn es darauf ankommt.
Nicht durch mehr Arbeit, sondern durch eine effizientere Vermittlung – weil typische Umwege wegfallen: abstrakte Erklärungen ohne Erfahrungsgrundlage, falsch Eingeübtes, isoliertes Abspeichern jedes einzelnen Stücks und kopfloses Üben ohne eine innere Struktur, die den Schüler nachhaltig trägt
Renata Condrau und Rahel Brunner sind ein Klavierduo und haben ab 2009 damit unterrichtet — bis in ihre Pensionierung. Schon nach sechs Jahren zogen sie diese Bilanz: Ihre Schüler waren nach einem Jahr durchschnittlich auf dem Stand, den sie zuvor nach drei Jahren erreichten.
Und als Klavierduo brauchten sie selbst nur noch knapp die Hälfte des früheren Einstudieraufwands. Beide stehen bis heute dahinter. Und Klavierlehrende berichten mir immer wieder dasselbe: Ihre Schülerinnen und Schüler gehen mit viel mehr Freude und mehr Sicherheit ins Vorspiel. Und wenn sie doch einmal rausfallen, finden sie den Faden und spielen einfach weiter, statt von vorn beginnen zu müssen. Genau unter Druck zeigt sich, ob eine Struktur wirklich trägt.
Eine durchgehende Ordnung statt einzelner Werkzeuge.
Dasselbe Prinzip trägt beim Notenlesen, im Rhythmus, in der Theorie, im harmonischen Denken, in der Spieltechnik, in der Körperwahrnehmung und im musikalischen Ausdruck — also bei allem, was zum echten Klavierspielen dazugehört. Vieles, womit du bisher arbeitest, wird dadurch stärker — weil es endlich auf etwas steht. Anderes wirst du im Verlauf loslassen, weil du siehst, dass es dich und deine Schüler bisher aufgehalten hat. Es lässt sich auch dort anwenden, wo herkömmlicher Unterricht an Grenzen stößt — etwa bei Schülern mit Legasthenie.
Dein eigenes Spiel verändert sich mit.
Die meisten Pianisten haben ihr Können früh und dadurch sehr unbewusst erworben — vielleicht auch du. Vieles davon lässt sich heute nicht mehr benennen oder nachvollziehen, und deshalb auch nur schwer weitergeben. Das SCHNEEMANN®- Klavierlernsystem schließt diese Lücke: Es macht unbewusste Abläufe bewusst und gibt ihm eine Sprache. Und weil das Bewusste zurückwirkt, verändert sich mit der Sprache und der neuen inneren Ordnung und Klarheit auch das eigene Spiel.
Woher das System kommt
Woher das System kommt
Entwickelt über weit mehr als zwanzig Jahre Unterrichtspraxis, auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Lernpsychologie, Gestaltpsychologie und Entwicklungsforschung.
Über 160 zertifizierte Klavierlehrende seit 2008 — aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Paraguay.
Vorgestellt bei der 46. Internationalen EPTA-Konferenz in Luzern, Hochschule Luzern, März 2024 — im Rahmen des 40-Jahr-Jubiläums der EPTA Schweiz. Daraus folgte die Einladung zu einem Workshop am Mozarteum Salzburg.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung, über das System: „Ihre Argumente sind einleuchtend und auch für mich als Hirnforscher überzeugend. Wenn wir so unterrichten, kann das Klavierspiel eine enorm wertvolle Brücke für den Erwerb des vernetzten Denkens sein.“
Thema bei SRF Einstein 2017. Die Lehrmittel erscheinen im eigenen Verlag, auf Deutsch und Spanisch — bald auch auf Englisch.
Das SCHNEEMANN®-System ist anders
Das SCHNEEMANN® -Klavierlernsystem ist mehr als eine Methode. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Wissenschaft, Pädagogik und künstlerische Erfahrung miteinander vereint:
- Es ermöglicht Schülern, Musik als lebendiges Zusammenspiel von Klang, Struktur und Bewegung zu erleben.
- Es lässt sie intuitiv verstehen, anstatt mühsam auswendig zu lernen.
- Es schenkt dir als Lehrer Werkzeuge, die deinen Unterricht einfacher, wirkungsvoller und inspirierender machen.
Lies hier den Artikel aus den PianoNews, der über mein Lernsystem berichtet
Organisatorisches zu Modul I
Organisatorisches zu Modul I
Begrenzte Platzzahl: Klein genug, damit in den Live-Sessions tatsächlich auf einzelne Fragen eingegangen werden kann.
Einstieg jederzeit: Die Schulungsvideos stehen dir sofort zur Verfügung, die Live-Sessions laufen fortlaufend.
Zertifizierung inklusive: Die Prüfung zur Zertifizierung ist im Preis enthalten.
Was Klavierlehrer über das System sagen:
Für wen die Weiterbildung gedacht ist
• Für Klavierlehrerinnen und Klavierlehrer, die eine fundierte Grundlage suchen statt weiterer Einzeltipps
• Für Pädagoginnen und Pädagogen, die mit allen Altersgruppen und allen Spielniveaus arbeiten
• Für Lehrende, die ihre berufliche Perspektive erweitern und ausbauen wollen
Wie läuft die Weiterbildung ab?
Ein Jahr, mit Zertifizierung eineinhalb Jahre. Die Grundlagen des Systems, als Gruppenprogramm. Hochwertige Schulungsvideos von rund 70 Stunden, die dir dauerhaft erhalten bleiben, dazu rund zehn Live-Q&A- und Praxis-Integrations- Sessions innerhalb eines Jahres.
Nach einer Integrationszeit von mindestens einem halben Jahr ist nach Qualifikation die Prüfung zur Zertifizierung als SCHNEEMANN®-Klavierlehrerin oder - Klavierlehrer möglich — sie ist im Preis enthalten. Nimm dazu bitte mit uns Kontakt auf.
Wie läuft die Weiterbildung ab?
Ein Jahr, mit Zertifizierung eineinhalb Jahre. Die Grundlagen des Systems, als Gruppenprogramm. Hochwertige Schulungsvideos von rund 70 Stunden, die dir dauerhaft erhalten bleiben, dazu rund zehn Live-Q&A- und Praxis-Integrations- Sessions innerhalb eines Jahres.
Nach einer Integrationszeit von mindestens einem halben Jahr ist nach Qualifikation die Prüfung zur Zertifizierung als SCHNEEMANN®-Klavierlehrerin oder - Klavierlehrer möglich — sie ist im Preis enthalten. Nimm dazu bitte mit uns Kontakt auf.
Nach der Zertifizierung
Zertifizierte SCHNEEMANN®-Lehrkräfte können kostenpflichtig an den vierteljährlichen Update- und Analyse-Sessions via Zoom teilnehmen und Teil einer Gemeinschaft bleiben, die sich gegenseitig weiterbringt. Wer regelmäßig teilnimmt, gilt als aktiv zertifiziert.
Als aktiv zertifizierte Lehrkraft erscheinst du auf Wunsch kostenlos auf unserer Website — dort, wo Menschen suchen, die genau diesen Unterricht wollen.
Bevor du dich entscheidest
Ich empfehle allen Interessierten dasselbe: Verschaff dir zuerst Klarheit darüber, wo
du stehst.
Der Selbsttest rund um deinen Klavierunterricht dauert wenige Minuten. Er zeigt dir,
an welchem Punkt deiner Entwicklung als Klavierpädagogin oder Klavierpädagoge du
gerade stehst — und was der nächste sinnvolle Schritt sein könnte.
Wenn es dann passt, schauen wir gemeinsam weiter.