Das SCHNEEMANN®-Klavierlernsystem
Drei verschiedene Situationen. Ein gemeinsamer Grund. Und fast nie ist es fehlendes Talent.
Und kommst trotzdem nicht weiter.
Dein Kind verliert die Lust — und zu Hause wird das Üben zum Kampf.
Klavierspielen ist Organisation von Informationen auf höchstem Niveau
Beide Hände tun Unterschiedliches. Zehn Finger koordinieren sich über 88 Tasten. Gleichzeitig entschlüsselt das Gehirn Notenzeichen, plant Bewegungen und verarbeitet Klang — alles parallel, in Echtzeit.
Kein Mensch bewältigt das, indem er jedes Element einzeln denkt. Es geht nur, wenn das meiste in größeren Einheiten organisiert ist und im Körper liegt.
Genau hier setzt das SCHNEEMANN®-Klavierlernsystem an.
Der Unterschied
Die meisten Klavierlernsysteme zeigen, was zu tun ist.
Dieses System zeigt, wie man denken kann — und wie man wahrnimmt, fühlt, ordnet und sich selbst durch ein Stück führt.
Das ist keine Frage des Repertoires und keine Frage der Methode im engeren Sinn. Es ist hauptsächlich eine Frage der Reihenfolge: vom Ganzen ins Detail statt umgekehrt, vernetzt statt aufgereiht, verkörpert statt verkopft.
Keine Methode neben anderen, sondern die Wurzeln darunter — weil es nicht am Material ansetzt, sondern daran, wie Lernen überhaupt funktioniert.
→ Was gehirngerechtes Klavierlernen bedeutet — die ausführliche Erklärung
Warum Menschen aufhören
Die meisten, die das Klavierspielen aufgeben, tun es nicht wegen fehlender Begabung.
Sie tun es, weil sie nie ein System hatten, das trägt. Weil jedes Stück wieder von vorn begann. Weil das Üben mehr Mühe kostete, als es Ergebnis brachte. Und weil sich irgendwann der Eindruck festsetzte, man sei eben nicht musikalisch oder fähig genug.
Dieser Eindruck ist in den allermeisten Fällen falsch. Was fehlt, ist nicht Begabung, sondern eine innere Architektur, an der sich neues Lernen festmachen kann.
Für wen dieses System gedacht ist
Für Menschen, die verstehen wollen, was sie tun. Es geht hier nicht darum, ein einzelnes Stück einzustudieren. Wer ein Jahr lang nur an einem Stück arbeitet, kann danach dieses Stück. Wie ein Kunststück. Mit viel Fleiß und Einsatz. Aber nicht wirklich reproduzierbar.
Für wen dieses System gedacht ist
Für Menschen, die verstehen wollen, was sie tun. Es geht hier nicht darum, ein einzelnes Stück einzustudieren. Wer ein Jahr lang nur an einem Stück arbeitet, kann danach dieses Stück. Wie ein Kunststück. Mit viel Fleiß und Einsatz. Aber nicht wirklich reproduzierbar.
Doch wird das nächste Stück deshalb leichter? Oder fängt er gefühlt wieder von vorn an?
SCHNEEMANN®-Lehrpersonen werden so ausgebildet, dass jedes Stück den Zugang zum nächsten leichter und logischer macht. Weil dabei die Fähigkeiten dahinter angelegt werden: die Regeln, die Logik, die Muster, die immer wiederkehren.
Denn jedes Stück bringt Probleme mit sich. Wer sie mit System löst, kann die Lösung beim nächsten Mal wieder abrufen. Wer sie nur mit viel Fleiß irgendwie überwindet, steht beim nächsten Mal wieder davor — und erkennt oft nicht einmal, dass es dasselbe Problem ist, nur anders verpackt.
Je mehr Probleme jemand kennengelernt hat und lösen kann, desto fähiger wird er. Auch am Klavier.
Warum System und nicht Methode
Genau deshalb spreche ich von einem Lernsystem und nicht von einer Methode. Eine Methode zeigt, wie man ein bestimmtes Problem löst. Mir geht es um die Natur des Problems und darum, wie die Probleme zusammenhängen — das lässt sich auf alles anwenden, was noch kommt.
Wir bringen bei, was müheloses Klavierspielen und Musizieren verursacht, und welche Gesetzmäßigkeiten hinter der Musik stehen — greifbar, fühlbar und phantasievoll. Wir lernen nicht ein Stück isoliert und hoffen auf das Glück, es irgendwann zu können. Wir fragen uns: Welche Fähigkeit braucht dieser Schüler jetzt, damit das nächste Stück noch leichter geht?
So entsteht ein Netzwerk aus Fähigkeiten, die sich gegenseitig tragen. Wer darauf zurückgreifen kann, erschließt sich jedes weitere Stück leichter, selbstständiger, freier.
Vielleicht hast du als Kind gespielt und irgendwann aufgehört. Dann lag das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an dir, sondern am Weg.
Ein Schüler, der Regisseur und Schauspieler ist, hat es einmal so formuliert:
„Das ist nicht für alle was — dieses Lernsystem. Viele haben ein statisches Selbstbild, von richtig und falsch, begabt und unbegabt.“
— Orazio Zambelletti, Hamburg
Drei Wege ins System
Für Klavierschülerinnen und Klavierschüler
Du siehst von Anfang an die Ordnung hinter der Musik — nicht nur die Tasten, die zu drücken sind. Neue Stücke werden logisch und greifbar, statt dass du sie Ton für Ton erobern musst.
Was das im Unterricht heißt: Du verstehst, was du spielst und warum. Du kannst mitten in einem Stück einsteigen. Und wenn etwas nicht funktioniert, hast du einen soliden Plan, was zu tun ist.
Für Eltern
Du wünschst dir Unterricht, der dein Kind stärkt statt unter Druck setzt.
Hier lernt dein Kind auf eine Art, die es musikalisch wachsen lässt — und die zugleich sein Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt. Nicht weil weniger verlangt wird, sondern weil das Kind versteht, was es tut, und Fortschritte fühl- und sichtbar sind. Es merkt, dass es selbst etwas bewirkt — und das kann weit über das Klavier hinaustragen.
Für Klavierlehrerinnen und Klavierlehrer
Du unterrichtest mit Herz und gutem Wissen, hast viele Ideen — und doch das Gefühl, dass ein tragendes System fehlt.
Genau das ist Gegenstand der Weiterbildung: kein Katalog von Tricks, sondern eine durchgehende Ordnung für Notenlesen, Rhythmus, Theorie, harmonisches Denken, Spieltechnik und musikalischen Ausdruck. Über 160 zertifizierte Lehrkräfte in mehreren Ländern arbeiten damit — zum Teil seit über 15 Jahren.
Johanna Schneider unterrichtet seit über 30 Jahren. Nach der Weiterbildung sagte sie:
„Jetzt sehe ich alles wie von oben und verliere mich nicht mehr in den Einzelheiten — und bin so viel ruhiger und gelassener.“
— Johanna Schneider, Klavierlehrerin, Zofingen
„Ich unterrichte so viel lieber mit diesem System – weil ich sehe, wie meine Schüler:innen aufblühen. Und ich selbst auch.“
Mehr als Unterricht: Persönlichkeitsentwicklung am Klavier
Beim SCHNEEMANN®-Schülerkonzert geschieht regelmäßig etwas Magisches:
Kinder, Jugendliche und Erwachsene stehen auf der Bühne – und führen sich selbst.
Sie zeigen nicht einfach ein Stück.
Sie zeigen Mut. Haltung. Charakter.
Weil sie ein System in sich tragen, das sie trägt.
Das sie auffängt, wenn der Gedankenfaden reißt.
Das ihnen erlaubt, weiterzudenken, weiterzufühlen – und weiterzuspielen.
Nicht nur musikalisch.
Sondern emotional, geistig und physisch.
Woher das System kommt
Entwickelt über weit mehr als zwanzig Jahre Unterrichtspraxis, auf der Grundlage
von Erkenntnissen aus Lernpsychologie, Gestaltpsychologie und Entwicklungsforschung.
Vorgestellt unter anderem bei der 46. Internationalen EPTA-Konferenz in Luzern und am Mozarteum Salzburg.
Die Lehrmittel erscheinen im eigenen Verlag, auf Deutsch und Spanisch — bald auch auf Englisch.
→ Über Mailyn Rebecca Henseler → Erfahrungsberichte
Mailyn Rebecca Henseler —
Pianistin, Klavierpädagogin, Autorin und Verlegerin der SCHNEEMANN®-Lehrmittel
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Ist das heutige SCHNEEMANN®‑Klavierlernsystem
dasselbe wie die frühere SCHNEEMANN®‑Methode?
SCHNEEMANN® hat sich über viele Jahre weiterentwickelt.
Das heutige SCHNEEMANN®‑Klavierlernsystem ist eine eigenständig ausgearbeitete, pädagogisch fundierte Weiterentwicklung in seiner aktuellen Form.
Es wird von Mailyn Rebecca Henseler pädagogisch verantwortet, kontinuierlich weiterentwickelt und durch umfangreiche Lehrmittel, eine strukturierte Ausbildung sowie ein klares Qualitätsverständnis getragen.
Inhaltlich, didaktisch und strukturell unterscheidet sich das heutige System deutlich von früheren Ausprägungen.
Was geblieben ist, ist der grundlegende Gedanke eines ganzheitlichen Zugangs zum Klavierlernen – was hinzugekommen ist, ist eine umfassende Systematisierung, zeitgemäße Pädagogik und eine klare Ausrichtung auf nachhaltige Lern‑ und Lehrprozesse.
Wenn du Fragen zur heutigen Arbeitsweise oder zur Ausbildung hast, beantworten wir sie dir gerne.